Auszeit im Kopf: Neurographisch zeichnen mit einem Stift

Auszeit im Kopf

Kennst du diese Tage, an denen die To-do-Liste überquillt, die Gedanken kreisen und der Kopf sich einfach nur voll anfühlt? In unserer schnellen Welt vergessen wir oft, rechtzeitig auf die Bremse zu treten. Doch effektiver Stressabbau muss weder kompliziert sein noch Stunden dauern. Manchmal reicht schon ein einziges Blatt Papier und ein Stift.

Willkommen in der Welt des neurographischen Zeichnens – einer kreativen Methode, die weit mehr ist als nur „Kritzeln“.

Was ist neurographisches Zeichnen? Die Neurographik ist eine Zeichenmodell, das vom Psychologen Pavel Piskarev entwickelt wurde. Das Besondere daran: Sie verbindet visuelle Kunst mit Erkenntnissen der Neurobiologie. Wenn wir neurographische Linien ziehen, bringen wir unsere unbewussten Gedanken, Sorgen und Blockaden direkt auf das Papier.

Es geht hierbei ausdrücklich nicht um Perfektion oder künstlerisches Talent. Jede und jeder kann es. Es geht rein um den Prozess und das, was dabei in deinem Inneren passiert.

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Auszeit im Kopf: Eine Linie, ein Stift, ein paar ruhige Minuten

Die To-do-Liste ist lang, das Handy meldet sich, und im Kopf dreht sich ein Gedanke nach dem anderen. Wer das kennt, sucht oft nach einer kleinen Pause, die nicht viel Zeit kostet und keine Vorbereitung braucht.

Eine Pause kann ganz klein sein: ein Stift, ein Blatt Papier und ein paar Minuten. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit dem neurographischen Zeichnen anfängst.

Willkommen in der Welt des neurographischen Zeichnens

Das neurographische Zeichnen wurde von Pavel Piskarev entwickelt. Es verbindet freies Zeichnen mit einer einfachen Abfolge von Schritten. Dabei geht es um den Weg, nicht um das Ergebnis. Es braucht weder Talent noch Vorkenntnisse, jede und jeder kann es ausprobieren.

Ich zeichne seit vier Jahren neurographisch und begleite andere beim Einstieg.

So fängst du an: in drei Schritten

  1. Eine Linie ziehen. Setze den Stift aufs Papier und zeichne eine Linie, die sich frei durch das Blatt bewegt. Sie darf sich kreuzen oder auch paralell mit einer anderen übers Blatt laufen. Es wird sich ganz natürlich ergeben. Du musst nichts planen.
  2. Abrunden. Verbinde die Stellen, an denen sich die Linien kreuzen, so, dass aus spitzen Ecken sanfte Kurven werden. Das Abrunden ist ein zentraler Schritt der Methode.
  3. Einfärben. Jetzt kommen die Buntstifte ins Spiel. Wenn du magst, färbst du die entstandene Flächen oder ganze Abschnitte ein. Welche Farben du wählst und wo sie sich auf dem Blatt verteilen, entscheidest du. 

Wie lange du dich mit der Zeichnung beschäftigst, ist sehr unterschiedlich. Ich verweile gerne mal zwei Stunden mit dieser Zeichenmethode. Manchmal, arbeite ich sogar am darauffolgenden Tag noch mal daran. Mir selbst muss es einfach gefallen. Und nicht selten zeigt sich dann im Bild etwas, was mir vorher nicht aufgefallen ist. 

Was ich beim Zeichnen erlebe

Mir persönlich gefällt, dass die Aufmerksamkeit während des Zeichnens bei der Hand und beim Stift bleibt. Die Linien sind rund und fliessend, und das Blatt wird nach und nach voll. Wenn ich fertig bin, fühle ich mich manchmal ruhig und manchmal energiegeladen. Das ist unterschiedlich, und ich finde es spannend, es zu beobachten. Manchmal ergeben sich Antworten auf Fragen, die ich mir selbst lange nicht geben konnte. Setze ich mich zum Zeichnen hin, wenn ich mich über etwas aufgeregt habe, löst sich bei mir eine Anspannung und die Stimmung hebt sich wieder. Es ist faszinierend, was sich mit dieser einfachen Art zu Zeichnen bei mir alles verändert hat.

Wie es dir damit geht, kann ich nicht voraussagen. Probiere es einfach aus.

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Wenn du die Neurographik nicht allein ausprobieren möchtest, begleite ich dich gern. In meinem Malatelier in Wiedlisbach führe ich dich Schritt für Schritt ein, mehr dazu auf der Seite Neurographisches Zeichnen.

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Zum Weiterlesen

Wenn du die Neurographik auf eigene Faust vertiefen möchtest, gibt es das Buch: Neurographik-Workbook

Die Übung ersetzt keine professionelle Unterstützung. Wer längere Zeit sehr erschöpft oder niedergeschlagen ist, sollte zusätzlich eine Fachperson einbeziehen.

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In meinem Atelier in Wiedlisbach (gelegen auf der Achse Bern-Zürich) begleite ich dich Schritt für Schritt bei deiner kreativen Auszeit. Und wenn du dir nach dem Zeichnen noch mehr Ruhe gönnen möchtest, wartet mein charmantes Art-BnB Gästezimmer direkt nebenan auf dich – der perfekte Rückzugsort für ein erholsames Wochenende voller Selfcare.

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